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Newsletter Burggrafenamt: Gut gewartete Radwege, zufriedene NutzerInnen und neue Projekte

Radweg

Gut gewartete Radwege, zufriedene NutzerInnen und neue Projekte

Rund 60 km gut gewartete übergemeindliche Radrouten stehen Radfahrenden und Zufußgehenden im Burggrafenamt auch 2026 zur Verfügung. An Verbesserungen wird kontinuierlich gearbeitet. Eine Zufriedenheitserhebung zeigt eine positive Bilanz über die Beschaffenheit der Radrouten. 

Die Radrouten ziehen sich durch das untere Vinschgau nach Meran, weiter nach Bozen, ins Passeiertal bis St. Leonhard i.P. und von Lana über Tscherms und Marling nach Meran. Aktuell wird an der Radweganbindung bei der Marlinger Brücke gearbeitet: Bis Herbst 2027 erfolgt der Durchstich des Brückenkopfes, sodass eine direkte Verbindung zwischen den Radrouten im Vinschgau und im Etschtal entsteht. Weiters wird eine Rampe errichtet, welche NutzerInnen von der Marlinger Brücke direkt auf den Radweg nach Bozen und in den Vinschgau bringt. Alle Informationen zu Schließungen der Radrouten aufgrund von Bau- oder Wartungsmaßnahmen sind auf der Fahrradkarte BikeMap Südtirol ersichtlich. Diese kann über die Homepage der Bezirksgemeinschaft www.bzgbga.it abgerufen werden.

Interessante Ergebnisse zeigt eine Zufriedenheitserhebung über die Radwege im Burggrafenamt, welche die Bezirksgemeinschaft im Sommer 2025 durchgeführt hat. Der Zustand und die Beschaffenheit der Radwege wurden mit 4 von 5 möglichen Sternen bewertet. Die Zufriedenheit zur Beschilderung wurde mit 3,5 Sternen von 5 Sternen beurteilt. Rund 2/3 der Befragten fühlen sich auf den Radwegen durchwegs sicher. Oft vermerkt wurde der Wunsch nach mehr öffentlichen Trinkbrunnen und Toiletten entlang der Routen. Hingegen werden Ladestationen für E-Fahrräder nicht prioritär gewünscht.

Martin Stifter, Verantwortlicher der Abteilung Umwelt, Mobilität und Technische Dienste, zeigt sich erfreut über die Ergebnisse der Befragung: „Das Ergebnis ist ein gutes Zeugnis für unser Mitarbeiter, welche sich das ganze Jahr um die Instandhaltung der Radwege kümmern. Einige Rückmeldungen aus der Befragung zeigen auf, dass nach wie vor Informationsbedarf über die korrekte Nutzung der Radwege notwendig ist. Unsere übergemeindlichen Radrouten können von allen Personen genutzt werden, welche zu Fuß und mit dem Rad unterwegs sind. Auch Wartungsfahrzeuge sowie Fahrzeuge mit Genehmigung sind anzutreffen. Pferde sind laut Radroutenordnung des Landes auf Radwegen nicht zugelassen. Die gegenseitige Rücksichtnahme sowie ein angemessenes Fahrverhalten sind notwendig, damit alle VerkehrsteilnehmerInnen sicher unterwegs sein können.“

Im vergangenen Jahr wurden an den 6 Zählstellen entlang der Radrouten 1,64 Mio. Bewegungen durch FußgängerInnen und RadfahrerInnen registriert; die Nutzung bleibt somit konstant hoch wie in den vergangenen Jahren. Über die Homepage der Bezirksgemeinschaft können die Daten der Zahlstellen eingesehen werden.

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03.03.2026